Fachkräftebedarf bleibt der Automobilindustrie erhalten

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In der Autoindustrie wird der Personalbedarf laut einer Studie noch bis 2025 steigen.

„Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen“, meint Mathias Schönenberger, Referent für Fachkräftesicherung bei der IHK Magdeburg. Immense Personalengpässe gibt es neben den Berufen im Pflegepersonal vor allem in den Branchen Metallbau, Fahrzeugtechnik, Mechatronik und IT.

Einige Tätigkeiten ändern sich im technologischen Wandel. Hinzu kommt, dass die demografische Entwicklung in Deutschland die Engpässe in verschiedenen Branchen noch verstärken wird. Obwohl einige kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich am Markt sind, ist das Recruiting für diese nicht immer einfach. Leider bleiben dann in genannten Engpassberufen die Stellen oft unbesetzt.

Durch immer neue Technologien und den digitalen Wandel der Branche steigt der Bedarf an Fachkräften kontinuierlich an. Gerade im Konkurrenzkampf der Automobilhersteller in Bezug auf die E-Mobilität, wird hier ein rasantes Technikwachstum erwartet. Dieses Wachstum verlangt neue motivierte Fach- und Führungskräfte für dieses unternehmerische Feld.

Nach dem teils offiziellen „Aus“ des Diesels, investieren die Hersteller hohe Beträge in die Forschung und Entwicklung neuer Antriebe. Neben der klassischen Elektromobilität wird auch Wasserstoff immer weiter vorangetrieben. Insbesondere im Bereich der Nutzfahrzeuge ist dies die prognostizierte Antriebsvariante der Zukunft. Zusätzlich wird die Digitalisierung und Vernetzung der Fahrzeuge als immer wichtigere Aufgabe auf die Unternehmen zukommen. Schon jetzt rollt kaum ein Fahrzeug vom Band, welches weniger als acht Kilometer Kabel verbaut hat. Dementsprechend wird in diesen Sektoren immer mehr Fachpersonal benötigt.

Wir als Jobportal der Autobranche erkennen diesen Trend ganz deutlich. Allerdings werden durch die aktuelle Lage die Chancen und Risiken, dieses Personal zu finden nochmal neu bewertet. Nur wenige, die derzeit eine sichere Stelle haben, sind momentan bereit zu wechseln. Für Mitarbeiter, die allerdings jetzt auf der Suche nach einer neuen Stelle sind, ist es ebenfalls nicht ungefährlich diese anzutreten, da niemand weiß welchen Tribut die Corona-Krise von den Unternehmen noch fordern wird. Laut Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes wird die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dieses Jahr auf 20.000 ansteigen.

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