Unterfordert…wie sag ich es dem Chef?

langweilig
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Überfordert durch Langweile – im ersten Moment klingt das natürlich seltsam. Allerdings beschreibt der Begriff Boreout genau das. Eine ständige Unterforderung am Arbeitsplatz bringt Betroffene dabei in eine äußerst unangenehme Lage, denn oft lassen sie sich mit der Erledigung ihrer Aufgaben besonders viel Zeit, um nicht untätig und faul zu wirken, innerlich steigt allerdings das Gefühl der Wertlosigkeit. Langfristig kann dies sogar krank machen.

Doch wie können Mitarbeiter in der Automobilindustrie am besten ansprechen, dass sie sich in ihrem Job unterfordert fühlen?

In sich hineinhorchen

Der erste Schritt, um das Problem anzugehen, besteht darin, dass sich Mitarbeiter selbst die Frage stellen sollten, weshalb sie sich eigentlich unterfordert fühlen. Vielleicht fühlen sie sich generell in der Autobranche deplatziert. Vielleicht macht ihnen der Job in der Automobilindustrie aber auch grundsätzlich viel Spaß, sie sehnen sich lediglich nach anderen Aufgabenbereichen.

Darüber hinaus sollte auch die eigene Wahrnehmung überprüft werden – wird die Unterforderung auch durch die Vorgesetzen wahrgenommen oder trauen sie den Betroffenen einfach nicht mehr zu?

Die Bitte um neue Herausforderungen

Falls der Vorgesetzte generell mit den Leistungen zufrieden scheint, sollte das Gespräch mit der direkten Bitte eröffnet werden, neue Herausforderungen antreten zu dürfen. Falls dem Vorgesetzen nicht sofort passende Aufgaben einfallen, sollte diese Chance genutzt werden, um selbst Vorschläge einzubringen.

Dann kommt es auf die Reaktion des Gesprächspartners an. Dieser signalisiert entweder Bereitschaft, neue Aufgaben zu vergeben oder versucht, die Bitte nach neuen Aufgabenbereichen abzuwimmeln.

In der Autobranche ist es oft üblich, sogenannte Entwicklungspläne zu vereinbaren. In diesen wird schriftlich fixiert, was getan werden muss, um innerhalb eines definierten Zeitraumes eine bestimmte Jobposition zu erhalten. Falls auf Seiten des Vorgesetzen keine Bereitschaft besteht, einen derartigen Plan zu entwickeln, besteht die einzige Lösung darin, freundlich, aber bestimmt, ein Zwischenzeugnis anzufordern.

Lösung: Jobwechsel

Der Jobwechsel ist dann schließlich die einzige Option, um der ständigen Unterforderung zu entkommen. Auf einer branchenspezifischen Jobbörse für die Autobranche können Betroffene in kurzer Zeit einen neuen Job in der Automobilindustrie finden, der spannende, neue Herausforderungen für sie bereithält.

Die Jobbörse hält eine Vielzahl von interessanten Arbeitsstellen bereit, bei denen die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten endlich wieder geschätzt und für beide Seiten gewinnbringend eingesetzt werden können. Im Idealfall geht der Jobwechsel sogar mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung einher.

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