Was die Zukunft bringt?!

board-1647323
0

Wie New Mobility die Karrierechancen in der Automobilindustrie prägt

Ob Ottomotor oder Just-In-Time-Lieferungen; die Automobilindustrie war stets Vorreiter, wenn es um Veränderungen in Produktionsprozessen ging. Kein Wunder also, dass dieser Wirtschaftszweig nun im Fokus der Arbeitsmarktbeobachtung steht, zumal sich darüber hinaus unser Mobilitätsverhalten in den kommenden Jahren gravierend verändern wird. Roboterarme sollen Hände und Sensoren Augen ersetzen. Erfahre hier, was mit den „Stellenanzeigen 4.0“ auf uns zukommen wird!

Zu erwartende Veränderungen

Die Automobilindustrie steht dieser Tage mehr denn je im Zentrum zweier Veränderungen, die das Veränderungspotential einer erneuten industriellen Revolution mit sich bringen. Wir sprechen von Digitalisierung und New Mobility. Beides hat gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, insbesondere auf die Anforderungen für die Fachkräfte von morgen.

Was uns die Digitalisierung bringt

Auf der Produktionsseite ist die angesprochene Digitalisierung bereits voll im Gange. Roboter sollen uns die schweren, bzw. monotonen Arbeiten abnehmen, die künstliche Intelligenz soll (zunächst) selbstständig einfache Dinge lernen und sämtliche Gegenstände sollen permanent online sein. Die Bedeutung der Körperkraft schwindet weiter, während nun Qualifikationen an Bedeutung gewinnen, die sämtliche Bereiche der Robotik und Automatisierung abdecken. Schlosser werden zu Mechatroniker und Spengler zu Experten in der 3D-Modellierung. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass der Arbeitsmarkt mit der Ausdünnung schwerer körperlicher Tätigkeiten für Frauen an Attraktivität gewinnt.

Reine Hilfstätigkeiten, die keinen besonderen Anspruch an den Intellekt stellen, werden verschwinden, was jedoch nicht heißt, dass Arbeitsplätze insgesamt weniger werden (müssen).

Anstatt eines Helfers, der bislang Teile zusammengeschraubt hat, treten nun jene an, welche Roboter bauen, programmieren und implementieren, damit diese in Zukunft Werkstücke verschrauben.

Die Reaktion des Bildungssystems wird folgen müssen

Längst wird angedacht, Kindern als „vierte Basisbildung“ IT-Know-how mitzugeben. Lesen, Schreiben, Rechnen und Programmieren soll dann bereits in den Grundschulen unterrichtet werden.

Mobilität ja, aber ganz anders

Die New Mobility, welche den Individualverkehr revolutionieren soll, benötigt Arbeitskräfte, die sich mit dem Feld der Mensch-Maschine-Interaktion ausgezeichnet auskennen und Sensoren zu besseren Sinnesorganen machen können. Dies wird zulasten von LKW- und Buslenkern, Fahrlehrern und Taxifahrern stattfinden. Denn fährt das Auto irgendwann von selbst, werden diese Berufe aussterben.

Was man einem Jugendlichen nun raten soll?

Am Ball bleiben und erkennen, dass das Lernen niemals aufhört. Hervorragend ausgebildete Fullstack-Developer, also jene, die mehrere Programmiersprachen beherrschen und mit diesen Softwares entwickeln können, haben am Arbeitsmarkt ebenso die Nase vorn, wie Datenspezialisten, die insbesondere das Big Data-Feld bearbeiten möchten. Der Bedarf liegt auf der Hand: intuitiv zu handhabende Bedienungseinrichtungen für selbstfahrende Autos müssen entwickelt und enorme Datenmengen in Echtzeit von diesen verarbeitet werden.

Aktuell reicht ein Blick in die Stellenanzeigen, um zu erkennen, wohin die Reise geht. Und dass diese Reise abrupt enden würde, ist momentan nicht zu erwarten.

Weitere interessante Artikel in unserem Karriereblog:

Coronavirus: Auswirkungen auf die Autobranche
So umgehst du Karrierekiller
Boureout oder Burnout?

Hinterlasse uns einen Kommentar