Wie Corona den Arbeitsmarkt verändert

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Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht durch die wirtschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Pandemie des Corona-Virus ergeben, großen Herausforderungen entgegen. Die Pandemie wird den Arbeitsmarkt noch lange beeinflussen, verändern und auch arbeitspolitische Maßnahmen nötig machen.

Auch vor Corona gab es Probleme auf dem Arbeitsmarkt

Vor der Ausbreitung des Corona-Virus war die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland sehr gut. Die Arbeitslosigkeit war rückläufig und sehr viele Menschen befanden sich in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Sogar die Langzeitarbeitslosigkeit war rückläufig, sodass immer weniger Menschen auf Hartz IV zurückgreifen mussten. Im Umkehrschluss bedeutete dies, dass die Arbeitslosenversicherungen gut aufgestellt waren und sich der Arbeitsmarkt in einer idealen Verfassung befunden hat. Allerdings ist die Nachfrage nach Arbeitskräften bereits in den Zeiten vor Corona schon leicht rückläufig gewesen, da die Konjunktur schwächelte. Ebenfalls bestand schon ein Problem mit Soloselbstständigen, Teilzeitkräften und Minijobbern, die kaum in die sozialen Sicherungssysteme einzahlten. Ebenso gab es auch vor Corona besonders in der Automobilbranche große Herausforderungen durch den strukturellen Wandlungsprozess. In vielen Branchen wurde ein Fachkräftemangel beklagt, der sich auch auf die fortschreitende Digitalisierung und den demographischen Wandel zurückführen ließ.

Einzelne Branchen sind von Corona besonders stark betroffen

Durch die Auswirkungen des Corona-Virus sind nun besonders der Kulturbereich, die Reisebranche und das Hotel- und Gaststättengewerbe gefährdet. Auch kleine Unternehmen des Einzelhandels, wie Boutiquen oder Buchhandlungen wurden durch die Krise schwer getroffen. Hinsichtlich der generellen Arbeitsformen sind besonders Menschen, die nur einen befristeten Arbeitsvertrag haben, sowie Soloselbstständige und geringfügig Beschäftigte stark gefährdet. Arbeitgeber können diese nämlich verhältnismäßig unaufwändig kündigen.

Branchenspezifische Jobbörsen bieten Chance nach der Krise

Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass durch die Ausfälle bei den Einnahmen die Arbeitgeber unter einem immensen Kostensenkungsdruck stehen. Ein großer Faktor sind dabei immer die Personalkosten. Besonders für junge Menschen, die nun während und auch nach der Corona-Krise auf Jobsuche sind, können dadurch große Probleme kriegen. Durch den finanziellen Schaden, der den Unternehmen durch die Corona-Pandemie entstanden ist, sind die Einstellungschancen auf dem Arbeitsmarkt nicht besonders hoch.

Eine aussichtsreiche Möglichkeit, trotzdem genau den Job zu finden, der gesucht wird, sind fachspezifische Jobbörsen, wie zum Beispiel eine spezielle Jobbörse für Jobs in der Automobilbranche. Wenn Unternehmen nun nach geeignetem Fachpersonal und wirklich guten Bewerbern Ausschau halten, tun sie dies in den Jobbörsen, die exakt auf die Bedürfnisse ihrer Branche abgestimmt sind.

 

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