Wie klappt die Einarbeitung während der Corona-Zeit?

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Nachdem sich Bewerbungsprozesse aktuell eher ziehen, Einstellungsstopps verhängt werden und Bewerbungsgespräche -wenn sie denn stattfinden- auf virtuellem Wege oder via Telefoncall erfolgen, ergibt sich für die Mitarbeiter, die gerade ihren neuen Job antreten ein ganz anderes Problem.

Die aktuellen Kontaktbeschränkungen wirken sich besonders auf die neuen Beschäftigten aus, die ihr Onboarding gerade jetzt starten. Da die Hälfte der Republik sich im Homeoffice befindet, müssen Unternehmen also neue Wege finden, um die neuen Arbeitnehmer in die Abläufe und Strukturen einzuarbeiten. Bei einigen Firmen wird das Equipment für den Start per Kurier nach Hause geschickt. So landen Firmenhandy und Laptop rechtzeitig beim neuen Mitarbeiter.

Videocalls statt Flurfunk

Um neue Angestellte ins Team zu integrieren und auch Vertrauen gegenüber den anderen Beschäftigten aufzubauen, ist ein persönlicher Austausch wichtig. Hier geht es weniger um Geschäftsabläufe, sondern eher um die persönliche Bindung. Dies kann z.B. via „After-Work-Bier-Skype-Konferenz“ durchgeführt werden, bei der sich die Belegschaft nach der Arbeit noch informell austauscht. So können neue Mitarbeiter schnell abwägen, mit welchen Kollegen und Kolleginnen sie auf einer Wellenlänge sind und mit welchen eher nicht. Diese Gespräche sollten regemäßig stattfinden, um die Teambindung zu erhalten und auch zu stärken.

Der Arbeits-Buddy

Besonders innovative Firmen stellen ihren Neuen gerne einen Buddy zur Verfügung. Dieser Mentor, steht für Fragen via Chat, Mail oder telefonisch jederzeit zur Verfügung. Er erleichtert dem Arbeitnehmer den Einstieg in das neue Arbeitsumfeld und in die neuen Prozesse.

Face to Face first

Trotz der neuen Möglichkeiten, die neuen Mitarbeiter ins Team zu integrieren, ist eine persönliche Einarbeitung effektiver. Beziehungen bauen sich schneller auf und es wird schneller Vertrauen geschaffen. Auch für Führungskräfte ist eine persönliche Bindung immer effektiver als eine Virtuelle. Auch kann es öfter vorkommen, dass Arbeitgeber die neuen Mitarbeiter noch nicht ganz auf dem Schirm haben und diese in Meetings außen vor lassen.

 

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